In den letzten Jahren haben KI-Programmierassistenten aufgrund ihres Potenzials zur Effizienzsteigerung schnell an Popularität gewonnen und sind für viele Programmierer zu einem leistungsstarken Werkzeug geworden. Eine aktuelle Studie der Stanford University hat jedoch die potenziellen Risiken von KI-Programmierassistenten aufgezeigt. Diese Forschung hat Bedenken hinsichtlich der Sicherheit der KI-gestützten Programmierung geweckt und uns daran erinnert, dass wir uns nicht blind auf KI-Tools verlassen können. Der Herausgeber von Downcodes wird Ihnen einen detaillierten Einblick in die Ergebnisse und Schlussfolgerungen dieser Studie geben.
In letzter Zeit erfreuen sich KI-Programmierassistenten großer Beliebtheit und behaupten, Programmierern beim Schreiben von Code helfen und die Effizienz verbessern zu können. Viele Programmierer betrachten es sogar als „Retter“ und können es kaum erwarten, jeden Tag damit Code zu schreiben. Eine Studie der Stanford University hat diesen „begeisterten Fans“ jedoch kaltes Wasser über den Kopf geworfen: KI-Programmierassistenten könnten ein „Sicherheitsalbtraum“ sein!
Forscher der Stanford University baten 47 Programmierer, fünf sicherheitsrelevante Programmieraufgaben zu erledigen, die drei Sprachen abdeckten: Python, JavaScript und C. Es wurde festgestellt, dass Programmierer, die KI-Assistenten zum Schreiben von Code verwendeten, deutlich weniger sicheren Code schrieben!
Das ist nicht alarmierend. Der KI-Programmierassistent ist wie ein „unzuverlässiger Praktikant“. Obwohl er scheinbar korrekten Code schreiben kann, weiß er nichts über Sicherheitsprobleme. Beispielsweise kann bei der Ver- und Entschlüsselungsaufgabe der vom KI-Assistenten generierte Code die Informationen zwar korrekt verschlüsseln, er gibt jedoch nicht das erforderliche Authentifizierungs-Tag zurück. Dies entspricht der Installation eines Schlosses am Tresor, aber der Nichtübergabe des Schlüssels , was die Sicherheit erheblich verringert.
Was noch schlimmer ist, ist, dass Programmierer, die KI-Assistenten verwenden, eher das Gefühl haben, dass der Code, den sie schreiben, sehr sicher ist. Das ist, als würde man „Ecstasy“ hinnehmen und die Augen vor den Sicherheitslücken im Code verschließen. Das ist keine gute Sache, und übermäßiges Selbstvertrauen führt oft zu ernsteren Sicherheitsproblemen.
Forscher fanden außerdem heraus, dass die Tipps, die Programmierer KI-Assistenten geben, sich direkt auf die Sicherheit des Codes auswirken. Wenn der Programmierer die Aufgabe klar beschreiben und einige Hilfsfunktionen bereitstellen kann, ist der vom KI-Assistenten geschriebene Code sicherer. Wenn sich Programmierer jedoch blind auf KI-Assistenten verlassen oder sogar den von KI-Assistenten generierten Code direkt verwenden, ist dies gleichbedeutend mit dem Kopieren und Einfügen von „Sicherheitslücken“ in ihren eigenen Code, und die Ergebnisse sind vorstellbar.
Kann also ein KI-Programmierassistent verwendet werden?
Die Antwort lautet: Es kann verwendet werden, aber seien Sie vorsichtig! Programmierer können es nicht als „Allheilmittel“ betrachten, geschweige denn blind darauf vertrauen. Beim Einsatz von KI-Assistenten müssen Programmierer stets wachsam sein und den Code sorgfältig prüfen, um Sicherheitslücken zu vermeiden.
Papieradresse: https://arxiv.org/pdf/2211.03622
Alles in allem ist der KI-Programmierassistent ein zweischneidiges Schwert. Er kann die Effizienz verbessern, kann aber auch Sicherheitsrisiken mit sich bringen. Programmierer sollten es mit Vorsicht verwenden, jederzeit wachsam bleiben und übermäßiges Vertrauen vermeiden, um seine Vorteile zu maximieren und seine Risiken zu vermeiden. Der Herausgeber von Downcodes erinnert Sie daran, dass sichere Codierung immer an erster Stelle steht!