Der Herausgeber von Downcodes erfuhr, dass Ofcom, die britische Digitalregulierungsbehörde, einen Bericht veröffentlicht hat, der Unterschiede im Online-Verhalten je nach Geschlecht aufzeigt. Berichtsdaten zeigen, dass Männer generative KI und Online-Dating-Plattformen deutlich häufiger nutzen als Frauen, was Bedenken hinsichtlich der KI-Ethik und der Gleichstellung der Geschlechter aufkommen lässt. Der Bericht analysierte detailliert die Verhaltensmuster männlicher und weiblicher Nutzer auf verschiedenen Plattformen und wies darauf hin, dass Frauen sich mehr Sorgen über die potenziellen Risiken von KI machen als Männer. Der folgende Inhalt bietet einen detaillierten Einblick in die wichtigsten Ergebnisse des Berichts.
Kürzlich hat die britische Digitalregulierungsbehörde Ofcom einen überzeugenden Bericht veröffentlicht, der Unterschiede im Online-Verhalten aufgrund des Geschlechts untersucht. Der Bericht zeigt, dass die Nutzung generativer künstlicher Intelligenz (KI) und Online-Dating-Plattformen bei Männern deutlich höher ist als bei Frauen.
Laut der Umfrage gaben etwa 50 % der Männer an, im vergangenen Jahr generative KI genutzt zu haben, verglichen mit nur 33 % der Frauen. Unterdessen gaben 29 % der Frauen an, mit generativer KI nicht vertraut zu sein, und 30 % sagten, sie wüssten nicht, wie man die Technologie nutzt.
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Ethische Fragen sind ein wichtiges Thema in Diskussionen über KI. Die Ofcom-Umfrage ergab, dass Frauen sich mehr Sorgen über die Risiken machen, die die KI mit sich bringen könnte: 17 % der Frauen gaben an, dass sie sich über die Risiken Sorgen machten, verglichen mit nur 11 % der Männer. Darüber hinaus äußerten 64 % der Frauen Bedenken hinsichtlich ihrer Ansichten zu den künftigen Auswirkungen der KI, verglichen mit 55 % der Männer. Amazon erklärte kürzlich, dass KI Billionen Dollar zum weltweiten BIP beitragen wird, daher ist es besonders wichtig, sicherzustellen, dass Frauen an der Nutzung von KI beteiligt werden.
Die männliche Beteiligung ist bei der Nutzung von Dating-Plattformen und Websites für Erwachsene gleichermaßen wichtig. Die Umfrage ergab, dass 65 % der Männer angaben, eine Dating-Website besucht zu haben, verglichen mit nur 35 % der Frauen. Von den Top-Ten-Dating-Plattformen hat nur Hinge mehr weibliche Besucher als Männer. Bei Websites für Erwachsene gaben 43 % der Männer an, im Mai 2024 verwandte Websites besucht zu haben, während der Anteil der Frauen nur 16 % betrug. Männer verbrachten durchschnittlich 1 Stunde und 44 Minuten auf diesen Websites, verglichen mit 1 Stunde bei Frauen.
Bei den Besuchen von Online-Nachrichtenseiten sind die Anteile von Männern und Frauen mit 49 % bzw. 51 % relativ ausgeglichen. Die durchschnittliche Zeit, die Männer auf diesen Websites verbrachten, betrug jedoch 4 Stunden und 49 Minuten, während Frauen 3 Stunden und 28 Minuten verbrachten.
Beim Zugang zu Gesundheits- und Fitnessinhalten hat sich einiges geändert. Daten zeigen, dass 88 % der Frauen Gesundheits- und Wellness-Websites besuchen, verglichen mit 80 % der Männer. Unter den Besuchern der NHS-Website sind 57 % Frauen und 43 % Männer. Dies hängt eng mit der Angewohnheit von Frauen zusammen, mehr auf ihre Gesundheit zu achten und häufiger zum Arzt zu gehen.
Der Ofcom-Bericht liefert wertvolle Daten für unser Verständnis darüber, wie sich Geschlechterunterschiede in der digitalen Welt manifestieren, und bietet auch eine wichtige Referenz für die Förderung einer breiteren und gerechteren Nutzung von KI-Technologie. In Zukunft sind weitere Untersuchungen erforderlich, um die Gründe für diese Unterschiede und die entsprechenden Bewältigungsstrategien zu untersuchen.