Die Europäische Union ist dabei, das weltweit erste Gesetz über künstliche Intelligenz umzusetzen, das offiziell am 2. August 2026 in Kraft treten wird. Es stellt strenge Anforderungen an die Entwicklung und den Einsatz künstlicher Intelligenz, einschließlich der Verpflichtung für Unternehmen, die Schulung von Modellen für künstliche Intelligenz transparent offenzulegen Daten. Um Unternehmen bei der frühzeitigen Anpassung an die neuen Vorschriften zu unterstützen, hat die EU ein temporäres Übereinkommen über künstliche Intelligenz ins Leben gerufen, um Unternehmen zu ermutigen, sich freiwillig anzuschließen und entsprechende Verpflichtungen im Voraus zu erfüllen.
Kürzlich erklärte ein Sprecher des Meta-Unternehmens, dass Meta der EU-Konvention für künstliche Intelligenz nicht sofort beitreten werde. Das Übereinkommen ist eine vorübergehende Maßnahme, um Unternehmen bei der Bewältigung der bevorstehenden neuen Vorschriften zu unterstützen, bevor das EU-Gesetz zur künstlichen Intelligenz seine volle Wirkung entfaltet.
Erwähnenswert ist, dass dieser Gesetzentwurf zur künstlichen Intelligenz im Mai dieses Jahres vom EU-Gesetzgeber verabschiedet wurde. Es ist die weltweit erste Verordnung, die speziell auf die Entwicklung und den Einsatz künstlicher Intelligenz abzielt.
Der Gesetzentwurf sieht vor, dass Unternehmen detaillierte Zusammenfassungen der Daten bereitstellen müssen, die zum Trainieren von KI-Modellen verwendet werden. Das bedeutet, dass jedes Unternehmen, das sich künftig mit künstlicher Intelligenz beschäftigt, transparenter darüber sein muss, welche Daten es für die Ausbildung verwendet. Die Europäische Kommission gab letzten Monat außerdem bekannt, dass die meisten Bestimmungen des Gesetzentwurfs am 2. August 2026 offiziell umgesetzt werden. Daher werden Unternehmen aufgefordert, vor Inkrafttreten dieses Gesetzes freiwillig dem Übereinkommen über künstliche Intelligenz beizutreten und entsprechende Verpflichtungen im Voraus umzusetzen.
Ein Meta-Sprecher sagte: „Wir begrüßen harmonisierte EU-Vorschriften und konzentrieren uns derzeit auf die Einhaltung des Gesetzes über künstliche Intelligenz.“ Gleichzeitig erwähnte er auch, dass Meta dieser Konvention irgendwann in der Zukunft beitreten könnte, was zeigt, dass das Unternehmen ist nicht gegen diese Art der Zusammenarbeit. Tatsächlich ist das Gesetz über künstliche Intelligenz die fünfte Säule der EU-Gesetzgebung und wird das Gesetz über digitale Märkte, das Gesetz über digitale Dienste, das Gesetz über Datenverwaltung und das Gesetz über Daten ergänzen, um einen vollständigen Regulierungsrahmen zu bilden.
Dies markiert die zunehmende Aufsicht der EU im Bereich der künstlichen Intelligenz, und Unternehmen müssen in Bezug auf Transparenz und Compliance vorbereitet sein, um sicherzustellen, dass sie auf dem zukünftigen Markt nicht ins Hintertreffen geraten.
Highlight:
1️⃣ Meta ist dem EU-Übereinkommen über künstliche Intelligenz noch nicht beigetreten, erwägt jedoch möglicherweise einen Beitritt in der Zukunft.
2️⃣ Das EU-Gesetz zur künstlichen Intelligenz wird 2026 in Kraft treten und Unternehmen dazu verpflichten, detaillierte Informationen zu Trainingsdaten bereitzustellen.
3️⃣ Dieser Gesetzentwurf ist ein wichtiger Teil der neuen digitalen Regulierungsrunde der EU, die mehrere Bereiche abdeckt.
Der Herausgeber von Downcodes kam zu dem Schluss: Die Verschiebung des Beitritts von Meta zum EU-Übereinkommen über künstliche Intelligenz spiegelt die vorsichtige Haltung von Unternehmen im Umgang mit der immer strengeren Aufsicht der EU über künstliche Intelligenz wider. Dies deutet darauf hin, dass die globale Branche der künstlichen Intelligenz in Zukunft einer strengeren Aufsicht und höheren Compliance-Kosten ausgesetzt sein wird und Unternehmen sich aktiv an das neue regulatorische Umfeld anpassen müssen.